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Der Schulname

Eduard-Spranger-Schule… Wer war eigentlich dieser Mann, nach dem unsere Schule benannt wurde? Mit welchen Themen hat er sich beschäftigt?

Eduard Spranger (geb. 27. Juni 1882 in Lichterfelde, gest. 17. September 1963 in Tübingen) hat an der Berliner Universität studiert. Nach dem Studium lehrte er zunächst für einige Jahre an der Universität in Leipzig, bevor er 1920 als Professor der Philosophie an die Berliner Humboldt Universität zurückkehrte. In den Wirren der Nachkriegszeit führte Spranger für einige Zeit den Vorsitz im Ausschuss für Wissenschaften und Hochschulen. Nach kurzer Zeit legte er dieses Amt jedoch auf Grund eines Konflikts mit den Sowjetbehörden nieder und übernahm eine Professur an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen.

Spranger widmete sich vor allem den Bereichen der Kultur, der Pädagogik und der Psychologie. Er zählt zu den Klassikern der Berufspädagogik und hat bedeutende Beiträge zu ihrer Theorie geleistet.

In Anlehnung an Wilhelm Dilthey entwickelte er einen Katalog menschlicher „Lebensformen“, deren Grundtypen er auch in den Phasen der menschlichen Entwicklung sichtbar machte.
Spranger hat sich viel mit Wilhelm von Humboldt und dessen Arbeiten beschäftigt. So setzte er sich u. a. auch mit der Frage nach dem Verhältnis von Allgemein- und Berufsbildung auseinander und entwickelte die „Drei-Stufen-Theorie“. In der Tradition von Humboldt fasst Spranger die Pädagogik als eine Geisteswissenschaft auf, wandte daher eher hermeneutische als naturwissenschaftliche Methoden bei der pädagogischen Analyse an.

In seinen psychologischen Hauptwerken von 1914 bzw. 1924 entwickelte Spranger die Vorstellung, dass Psychologie, Soziologie und Pädagogik eng zusammenarbeiten und ineinander greifen sollten.

Spranger war ein aktives Mitglied der Deutschen Philosophischen Gesellschaft und einer der Herausgeber der Zeitschrift „Die Erziehung“, die von 1925 bis 1943 erschienen war. Diese Fachzeitschrift der Erziehungswissenschaft war geprägt von geisteswissenschaftlicher Pädagogik und Reformpädagogik. Die Zeitschrift wurde eingestellt, als Spranger und der Verlag eine Zusammenlegung mit den Zeitschriften „Nationalsozialistisches Bildungswesen“ und „Weltanschauung und Schule“ verweigerten. In den Jahren von 1934 bis 1944 war Spranger Mitglied der Berliner Mittwochsgesellschaft.


Seine Schriften

  • Die Grundlagen der Geisteswissenschaft. Eine erkenntnistheoretisch-psychologische Untersuchung. Berlin 1905.
  • Wilhelm von Humboldt und die Humanitätsidee. Berlin 1909.
  • Wilhelm von Humbold und die Neubegründung des humanistischen Bildungswesens. 1910.
  • Lebensformen. Geisteswissenschaftliche Psychologie und Ethik der Persönlichkeit. Halle 1914.
  • Kultur und Erziehung. Gesammelte Pädagogische Aufsätze. Leipzig 1919.
  • Psychologie des Jugendalters. Leipzig 1924.
  • Volk, Staat und Erziehung. Gesammelte Reden und Aufsätze. Leipzig 1932.
  • Goethes Weltanschauung. Leipzig 1933.
  • Schillers Geistesart, gespiegelt in seinen philosophischen Schriften und Gedichten. Berlin 1941.
  • Die Magie der Seele. Religionsphilosophische Vorspiele. Verlin 1947.
  • Pestalozzis Denkformen. Stuttgart 1947.
  • Goetes Weltanschauung. Reden und Aufsätze. Leipzig 1949.
  • Zur Geschichte der deutschen Volksschule. Heidelberg 1951.
  • Aus Friedrich Fröbels Gedankenwelt. Heidelberg 1951.
  • Pädagogische Perspektiven. Beiträge zu Erziehungsfragen der Gegenwart. Heidelberg 1951.
  • Kulturfragen der Gegenwart. Heidelberg 1953.
  • Gedanken zur Daseinsgestaltung (aus Vorträgen, Abhandlungen und Schriften). München, 1954.
  • Der geborene Erzieher. Heidelberg 1958.
  • Der Philosoph von Sanssouci. Heidelberg 1962.
  • Das Gesetz der ungewollten Nebenwirkungen in der Erziehung. Heidelberg 1962. Menschenleben und Menschheitsfragen. Gesammelte Rundfunkreden. München 1963.


Entstehung der Schule

Die Schule wurde im März des Jahres 1971 in den Räumlichkeiten der Grundschule Gölshausen als Schule für Bildungsschwache Kinder und Jugendliche eingerichtet...

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Entwicklung der Schülerzahlen

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Kategorie: Geschichtliches
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